Liturgie - ZwischenTöne im August
Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.
In der Rubrik ZwischenTöne erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.
FÜR MONAT |
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Foto: Michael Tillmann | 8. August Franziskus von Assisi (Gedenktag: 4. Oktober) und Dominikus von Caleruega (Gedenktag: 8. August) waren bedeutende Ordensgründer des 13. Jahrhunderts, die trotz unterschiedlicher Schwerpunkte die Kirche erneuerten. In einer Chronik von den Anfängen des Dominikanerordens, der „Vitae fratrum“, berichtet Bruder Gerhard von Frachet davon, dass der heilige Dominikus Franz von Assisi im Frühjahr 1217 in Rom getroffen habe. |
Foto: Peter Kane | 10. August Was sind die wahren Schätze der Kirche? Als Kaiser Valerian sich den Kirchenschatz aneignen wollte, verteilte Laurentius (Gedenktag: 10. August) alle Güter an die Armen. Die so Beschenkten präsentierte er dem Kaiser dann als „die wahren Schätze der Kirche“. Da ließ Valerian Laurentius grausam foltern, er starb am 10. August 258 und zählt zu den am meisten verehrten Heiligen. |
Foto: Peter Kane | 15. August Am 15. August feiert die Kirche das Fest der Aufnahme Marias in den Himmel. Was Maria dabei erfahren hat, dürfen wir alle für uns erhoffen: In die Arme der Engel Gottes hinein zu sterben, dass sie uns tragen in das ewige Leben bei Gott. |
Foto Michael Tillmann | 27. August Der Gedenktag der heiligen Monika (Gedenktag: 27. August) erinnert uns an die Liebe dieser Frau, an ihr inständiges Gebet, das zumindest zwei Menschen zum Guten verändert hat: ihren Mann Patricius und ihren Sohn Augustinus (Gedenktag: 28. August), deren Taufe sie noch erlebte. Ihre Größe zeigt sich in ihrer gläubigen Beharrlichkeit – ein Zeugnis des frühen Christentums. In seinen „Confessiones“ schreibt der heilige Augustinus, dass er die Stimme Gottes, die durch seine Mutter Monika zu ihm drang, nicht verstanden habe und nicht hören wollte. „Aber in meiner Mutter Brust hattest du bereits begonnen deinen Tempel zu bauen, und Grund gelegt zu deiner heiligen Behausung.“ |
Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG
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