Liturgie - ZwischenTöne im Juni
Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.
In der Rubrik ZwischenTöne erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.
FÜR MONAT |
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Foto: Peter Kane | 5. Juni „Mit Bonifatius begann gewissermaßen die Geschichte des Christentums in Eurem Land. Viele sagen, diese Geschichte neige sich jetzt ihrem Ende zu. Ich sage Euch: Diese Geschichte des Christentums in Eurem Land soll jetzt neu beginnen, und zwar durch Euch, durch Euer im Geist des heiligen Bonifatius geformtes Zeugnis!“ Johannes Paul II. 1980 auf dem Domplatz Fulda |
Foto: Michael Tillmann | 12. Juni Gebet zum Herz-Jesu-Fest am 12. Juni |
Foto: Peter Kane | Im Bild des Herzens verehrt die Kirche die einzigartige Mutterliebe Mariens zu Jesus, zur Kirche und zu jedem Menschen. Dieses Herz war – wie das ihres Sohnes – ein durchbohrtes Herz. Der prophetische Simeon hatte es ihr im Tempel vorausgesagt (Lukas 2,35). Ihr Herz hat alle Heilsworte und -taten in sich aufgenommen, bewahrt und erwogen, wie uns die Weihnachts-geschichte erzählt (Lukas 2,19). |
Foto Michael Tillmann | 29. Juni Petrus UND Paulus an einem Tag! Besser kann man nicht ausdrücken, was die Kirche Christi sein soll. Petrus, schon vor Ostern Gefährte Jesu, UND Paulus, der Jesus „nur“ als den Auferstandenen kennengelernt hat. Petrus ist mit dem irdischen Jesus lange unterwegs gewesen. Er ist einer von jenen, die erzählen konnten, wie es „damals“ war und was in Jerusalem geschehen ist. Paulus ist Jesus vor Ostern nie begegnet. Und nach Ostern hat er ihn verfolgt. Und doch gibt es bei beiden auch etwas fundamental Gemeinsames: Petrus hat nämlich vor Ostern von Jesus auch nichts verstanden. Das Entscheidende ist nachher geschehen. |
Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG
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