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Grafik: Manfred Förster

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Bibelwort: Johannes 1,6-8.19-28 (zum Evangelium vom 3. Adventssonntag)


Johannes hat seine Rolle klar. Hartnäckig sagt er Nein, als die Sensationsjäger in ihm einen neuen Mose oder Elia sehen möchten. Er sieht sich als Stimme, als Hinweisgeber auf einen anderen.

Kein Wunder, dass das Bild des Isenheimer Altars, auf dem Johannes mit einem überlangen Zeigefinger zu Jesus hinüberzeigt, so berühmt geworden ist. Johannes ist dieser Zeigefinger. Guck dahin, sagt dieser Finger. Starr nicht mich an, ich bin zwar auffallend und skurril und bestimmt nicht leise. Aber der, auf den es ankommt, der steht schon neben dir, ohne aufzufallen.

Johannes der Täufer ist ein gutes Modell für uns Christen, finde ich. Wir müssen gar nicht lieb und leise und demütig-zurückhaltend sein. Für die Sache Gottes sollen wir laut unsere Stimme erheben. Aber immer klar haben: es geht nicht um meine geglückte „Performance“. Sichtbar für alle muss der Christus werden. Auch wenn er noch so klein und unauffällig daherkommt.

 

Christina Brunner


Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG

2. Bild links: Bild: Doris und Michael Will In: Pfarrbriefservice.de

 

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