Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz

Nordhausen

Liturgie - ZwischenTöne

Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.

In der Rubrik ZwischenTöne erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.

Monat Januar



Beten wir für alle, die an der Erziehung junger Menschen mitwirken, dass sie glaubwürdige Zeugen seien, mehr zu Geschwisterlichkeit als zu Konkurrenzdenken erziehen und vor allem den Jüngsten und Verletzlichsten helfen.




Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ steht der Kinderschutz im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2023.
Weltweit leiden Kinder unter Gewalt. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jährlich eine Milliarde Kinder und Jugendliche physischer, sexualisierter oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind – das ist jedes zweite Kind. Mit Ihrer Spende helfen Sie diesen Kindern!



Am 6. Januar begeht die Kirche den Afrikatag. Er ist der älteste Tag einer gesamtkirchlichen Missionskollekte der katholischen Kirche.
1891 von Papst Leo XIII. im Kampf gegen die Sklaverei ins Leben gerufen, dient die heute vom Missionswerk missio in Deutschland abgehaltene Kollekte vorrangig der Aus- und Weiterbildungsprojekte kirchlicher Mitarbeiter vor Ort.



Vom 18. bis 25. Januar feiern die christlichen Kirchen wie in jedem Jahr die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Das Motto für 2023 haben Christen aus Minnesota ausgewählt; die Woche steht unter einem Zitat aus dem Jesaja-buch: „Tut Gutes! Sucht das Recht!“ (Jesaja 1,17)


Foto: Peter Kane



Am 20. Januar feiert die Kirche das Fest des heiligen Märtyrers Sebastian.
In der Regel wird Sebastian von vielen Pfeilen durchbohrt dargestellt, darüber wird oft vergessen, dass er der Legende nach Hauptmann der Prätorianergarde am kaiserlichen Hof war und 288 starb, weil er Mitchristen im Gefängnis geholfen hatte.



Foto: Michael Tillmann



Am 21. Januar feiert die Kirche das Fest der heiligen Agnes. Sie lebte im dritten Jahrhundert (ihre Lebensdaten sind nicht genau überliefert) und starb, weil sie aus Glaubensgründen ihre Jungfräulichkeit bewahren wollte, den Märtyrertod. Weil ihre Tötungsart (ein Schwert durch die Kehle) dem Schlachten eines Lammes glich, wird Agnes oft mit einem Lamm dargestellt. An dem Altar der ihr in Rom geweihten Kirche werden in jedem Jahr am 21. Januar zwei Lämmer geweiht, aus deren Wolle das Pallium für die neuen Erzbischöfe hergestellt wird.

Foto: Michael Tillmann



Am 25. Januar feiert die Kirche das Fest der Bekehrung des Paulus. Paulus – vor seiner Bekehrung Saulus genannt – verfolgt die Christen und reist deshalb nach Damaskus. Auf dem Weg dorthin begegnet ihm Jesus und stellt ihm die Frage: „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“ Saulus stürzt zu Boden und erblindet. Doch damit endet die wundersame Geschichte nicht, wie wir in der Apostelgeschichte, Kapitel 9, nachlesen können. Seine Begleiter bringen Paulus nach Damaskus, wo er drei Tage, immer noch blind, fastet. Dann beruft Gott einen Christen namens Hananias, Paulus zu heilen. Der will erst nicht, weil er von Paulus‘ Ruf als Christenverfolger weiß. Doch er vertraut auf Gottes Wort, geht zu Paulus, legt ihm die Hände auf und er kann wieder sehen – und Paulus wird zum eifrigsten Verkünder des Glaubens.

 

Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG
Bild 1: Sternsinger.de
Bild 2: unbekannt
Bild 3: © Gebetswoche für die Einheit der Christen

Bild 4: Foto: Peter Kane
Bild 5: Foto: Michael Tillmann
Bild 6: Foto: Michael Tillmann
Bild im Header: siehe Hinweis auf Seite "Liturgie"

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