Rückschau - DJK-Maisprung
DJK sprang wieder in den Mai hinein…
…und keiner verletzte sich dabei!
Noch im Dunkeln machten sich am 1. Mai 2026 die Mitglieder der DJK zu ihrem Maisprung auf den Weg zum Poppenturm, um oben die Sonne zu begrüßen. Pünktlich um 5:44 Uhr tat sie dann auch ihre Pflicht und empfing uns mit warmen, rotorangenen Strahlen. Immer wieder ein faszinierendes Schauspiel. Und so sangen wir beinahe wie von selbst den Kanon „Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang“ aus unserem Herzen. Dankbar für diesen strahlenden Morgen und die erwachende grüne Natur war es uns ein Bedürfnis, in einer kleinen Andacht unten auf der Wiese unserem Herrgott dafür Ehre zu erweisen. Das abschließende Picknick brachte wieder alle Köstlichkeiten aus Rucksack und Tasche zum Vorschein und ließ keinen mit knurrendem Magen den Rückweg antreten.
Wir gingen mit der Gewissheit, dass es im nächsten Jahr wieder einen Maisprung geben wird – gern auch mit weiteren Mitgliedern der Gemeinde.
Der „Maisprung“ ist ein traditionelles Brauchtum im Kontext der Walpurgisnacht und Maifeiern besonders im Erzgebirge und Harz. Es handelt sich um das gemein-same Überspringen eines heruntergebrannten Feuers (Hexenfeuers) durch verliebte Paare, ursprünglich auch, um böse Geister zu vertreiben. Die DJK springt und vertreibt nicht, sondern steigt auf den Turm, um mit der aufgehenden Sonne Gott für seine Schöpfung zu danken.
Gisela und Klaus Zeh
Text und Fotos: Gisela und Klaus Zeh

