Legende Inhaltsverzeichnis:

(*)   in redaktioneller Bearbeitung

(+)  Veränderung/Ergänzung

(!)   neuer Inhalt

(#)  Menüpunkt verschoben

Turmkapellen    

Im Rahmen der Kryptasanierung im Jahr 2016 wurden auch die beiden Turmkapellen in die Restaurierungsarbeiten eingebunden. Dringender Handlungsbedarf zeigte sich hierbei an den beiden Apsiden, galt es doch, die wertvollen Steinansichten im Ursprung zu erhal-ten.

Die Errichtung dieses Mauerwerkes kann - wie auch die Krypta selbst - dem 12. Jahr-hundert zugeordnet werden.


Apsis Nordturmkapelle
Apsis Südturmkapelle


Vor diesem historischen Hintergrund (im wahrsten Sinne des Wortes) bot es sich fast zwingend an, zwei Kunstschätze des Domes, nämlich das Kreuzreliquiar und das Tafelbild "Madonna mit der Akelei" aus ihrem "Domschatzschlaf" zu holen und ihrer eigentlichen Bestimmung zuzuführen:

Den Menschen zu jeder Zeit die Verehrung des Kreuzes Christi und der Gottesmutter Maria "hautnah" im Angesicht des kostbaren Reliquiars und des wertvollen Andachts-bildes zu ermöglichen.


Besonders im Mittelalter war der Nordhäuser Dom wegen der tiefen Kreuzverehrung eine oft und gern aufgesuchte Wallfahrtskirche.

Der heutige Name "Dom zum Heiligen Kreuz" ist auf die bereits im 12. Jahrhundert nach-gewiesene Bezeichnung "Kreuzkirche" (ecclesia santae crucis) zurückzuführen.


Kreuzreliquiar


Tafelbild Madonna mit der Akelei


Zurück zur Übersicht      hier

Bilder: F.-Ulrich Börner

 

© Michael Bogedain; pfarrbriefservice.de
© Bernhard Riedel; pfarrbriefservice.de
© Barbara Neumann; Bistum Erfurt
© www.katholisch.de
© www.dbk.de
© www.kirche.tv