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Stifterfiguren  

Die Stifterfiguren des Nordhäuser Domes sind um 1280 als Herrscherbildnisse aus dem Geschlecht der Ottonen in Form von lebensgroßen Sandsteinskulpturen entstanden.

Die drei Frauen-Plastiken zieren die nördliche Chorraumwand, während die drei männ- lichen Skulpturen an der Südseite des Chores zu finden sind. 

Die Werkstätten oder gar der/die Künstler, welche mit diesem komplexen Figurenzyklus (Stiftersippe) beauftrag waren, sind heute nicht mehr festzustellen.

Es darf aber vermutet werden, dass Meister und Atelliers tätig waren, die auch für sakrale Einrichtungen in Naumburg und/oder Meißen fertigten. 

 

Theophanu


 

Otto II.


Adelheid


 

Otto I.


Mathilde


 

Heinrich I.


Stifterfiguren entstanden in der Regel aus Dankbarkeit und Verehrung denen gegenüber, die sich in besonderer Weise um Bau und Erhaltung der Klöster und Kirchen verdient gemacht haben.

Die Nordhäuser Figurengruppe aber war auch als Demonstration des Selbstbewusst- seins, der Bedeutung und der Würde des reichsunmittelbaren kaiserlichen Domstiftes zu sehen, welches unabhängig von der Reichsstadt Nordhausen (1220 erhob Friedrich II. Nordhausen zur Freien Reichsstadt) verwaltet wurde. 

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Fotos: F.-Ulrich Börner 

 

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