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Grafik: I. Zavrakidis


 

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Bibelwort: Lukas 12,32-48 (zum Evangelium vom 18. Sonntag im Jahreskreis)


Ein Evangelium, das auf den ersten Blick sehr verschiedene Themen aufgreift: Zuspruch an die Jünger, Reichtum, Wachsamkeit, Warnung vor Missbräuchen. Jesus verwendet die Gleichnisgeschichte vom Verwalter, vom Knecht, der gut beraten ist, den ihm anver-trauten Besitz sorgfältig zu verwalten, seine Mitarbeiter/-innen gut zu behandeln und sich nicht bei Exzessen überraschen zu lassen.

Ein Plädoyer für Wachsamkeit und Aufmerksamkeit. Zunächst geht es um Geld, um die äußere und die innere Freiheit im Umgang mit Hab und Gut, mit Besitz, mit Geld. Jesus war ein Mensch, der mit beiden Beinen im Leben gestanden ist, und ich vermute, er wusste gut, dass Besitz ein Wert ist, ein Mittel, das für Menschen Gestaltungsmög- lichkeiten schaffen und das Sicherheiten geben kann. Das in gewissem Maße Freiheit erwirken kann. Aber eben nur in einem gewissen Maße, denn es braucht Wachheit und Aufmerksamkeit, um sich nicht in ein Immer-mehr, in eine Abhängigkeit von Besitz verstricken zu lassen.

Ich lese dieses heutige Evangelium in dem Sinne, dass Jesus auf den Wert, auf die Chancen und auf die Gefährdungen durch Geld hinweist. Dabei lädt er ein, sich vom Besitz zu trennen, ihn mit den Armen zu teilen. Um ein freies Herz zu haben und furchtlos zu sein: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde.“ Und um den Blick für das freihalten zu können, worum es geht: „Euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben.“


Christine Rod MC

 

Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG

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